Über die Besatzung

Das Musi­cal wur­de pro­du­ziert von “BB Pro­mo­ti­on GmbH” und wie man über die Home­page lesen kann wird kommt hier das Buda­pes­ter Ope­ret­ten-und Musi­cal­thea­ter zum Ein­satz. Wer mit Buda­pest nichts anfan­gen kann : Budas­pest ist die Haupt­stadt von Ungarn.

Klei­ne Fak­ten über die Trup­pe :

Ins­ge­samt über 100 im Team.

Musi­ker : 21 Leu­te

Darsteller/​Schauspieler : 26 mit Solis­ten 41


Meine Erfahrung in der Rockhal

Foto von Cornischong auf Wikipedia

 

Foto von Cor­ni­schong auf Wiki­pe­dia

Die Rockhal, eine Hal­le in der gerockt wird. Eine Hal­le, in der Musi­cals oder Thea­ter auf­ge­führt wer­den. Eine Mul­ti­funk­ti­ons­hal­le.

Was mir posi­tiv auf­ge­fal­len ist : Der Park­platz war direkt neben­dran und man konn­te kos­ten­los dort par­ken. Kei­ne 5 Minu­ten und schwubs warst Du da. Und nicht nur das : Neben der Rockhal gibt es ein Ein­kaufs­zen­trum sowie Super­markt (Del­hai­ze). Du kannst also noch vor­her essen gehen mit­ten im Her­zen von Bel­val (Gemein­de Esch/​Alzette).

Klei­ne Info :

Bel­val ist ein stark wach­sen­des Städt­chen im wei­ten Süden Luxem­burgs und man erkennt die Geschich­te des Lan­des. Das Land wur­de durch das “Minett” schnell reich durch das hohe Eisen­vor­kom­men. Dies erkann­ten die Luxem­bur­ger und haben einen rie­si­gen Eisen­ex­port betrie­ben, dass Geld­sor­gen ver­schwun­den waren. Doch dar­um geht es in mei­ner Rezen­si­on nicht.

Was mir nega­tiv auf­ge­fal­len ist :

Kurz vor der Auf­füh­rung, war es ersti­ckend heiß. Jedem in mei­nem nahen Umkreis mein­te es wäre heiß. Nicht nur das, lei­der waren die Stüh­le so unge­müt­lich, dass nicht nur mei­ne Nach­barn sich über Rücken­schmer­zen beklag­ten, son­dern auch ich.

Soweit so gut, wir kom­men zum wich­ti­gen Teil : Der Auf­füh­rung.


Die Aufführung

Die Auf­füh­rung dau­ert ins­ge­samt 145 Minu­ten und begann bei mir um 15:00 Uhr und ende­te um 18:00 Uhr.

Die Auf­füh­rung beginnt

Du hörst das Orches­ter und freust Dich, dass es beginnt. Eins muss ich anmer­ken : 21 Musi­ker sind natür­lich kein Ver­gleich zu einem Orches­ter aus dem Tanz der Vam­pi­re. Ein Kri­tik­punkt hät­te ich : Ein gro­ßen Tick lau­ter hät­te dem Publi­kum gut getan. In der 2. Rei­he war es mir per­sön­lich zu lei­se.

1. Akt : 90 Minu­ten lang. Nach der 45 Minu­te schmerz­te mir mein Rücken schon vom Stuhl. Die Auf­füh­rung begann am Anfang schon holp­rig, denn die Dar­stel­ler spra­chen Deutsch mit einem sla­wi­schen-Akzent. In ande­ren Wör­tern : Nicht alles und jeden habe ich ver­stan­den. Das Büh­nen­bild hat mir sehr gut gefal­len­und auch die Tän­ze sowie die Kos­tü­mie­run­gen der ein­zel­nen Schau­spie­ler bis auf Le Fou. Der gefiel mir gar nicht. Weder geklei­det noch “fri­siert”. Sei­ne Rol­le spiel­te er neben Lumié­re am Bes­ten. Wit­zi­ge und char­man­te Pas­sa­gen waren zu sehen. Her­vor­ge­sto­chen sind Lumié­re mit Com­pa­gnon Von Unruh. Die Bei­den haben ihre Rol­le wirk­lich fabel­haft gespielt wäh­rend Bel­le mir nicht wirk­lich gut rüber­kam. Sie wur­de halt gespielt… der Gesang war gut aber das Schau­spiel sel­ber war “in Ord­nung”. Das Büh­nen­bild zum Schloss fiel mir posi­tiv auf, es war extrem wan­del­bar und gab dem Zuschau­er immer ein neu­es Bild. Bei dem Lied “Sei hier Gast” ist mein Dis­ney­herz kom­plett aus allen Fugen gera­ten und gab mir zum 1. Mal das Gefühl, dass ich im Musi­cal ange­kom­men bin.

Pau­se : 15 Minu­ten. Hier gab es nichts zu bemer­ken außer dass ich es eine Frech­heit fin­de 50 Cent für einen Papp­be­cher zu ver­lan­gen.

2. Akt : 55 Minu­ten lang. Der zwei­te Akt lief an. Das Biest habe ich neben Tas­si­lo am schlech­tes­ten Ver­stan­den. Auch wäh­rend der Pau­se habe ich bei Gesprä­chen auf­ge­fan­gen, dass das eher die “Rus­si­sche und das Biest” wäre. Tas­si­lo hat zum Schluß auch eine Poin­te kom­plett ver­sem­melt. “Muss ich jetzt im *lan­ge Pau­se* Sch Schrank schla­fen?” Lei­der lach­te Nie­mand mit, was mich ent­täusch­te. Auch das “Able­ben” vom Biest war eher sit­zend als lie­gend gesche­hen, was mich etwas ver­wirr­te und ich nicht posi­tiv wahr­ge­nom­men habe. Da aber Geschmä­cker ver­schie­den sind, fällt dies nicht in die Wer­tung.



Wertung

Da Geschmä­cker ver­schie­den sind, kann ich nur mei­ne sub­jek­ti­ve Bewer­tung abge­ben. Mein Sys­tem ist ganz ein­fach. Es gibt 5 Ster­ne. Wäh­rend 1 grot­tig bedeu­tet, bedeu­tet 5 super­ka­li­fra­gi­lis­tik­ex­pia­li­ge­tisch.

Zum Über­blick :

Posi­tiv :

+ Char­mant

+ Viel Witz

+ Büh­nen­bild

+ Ver­klei­dung

+ Rol­le gut gespielt

+ Kult-Musi­cal

+ Gra­tis Par­king

+ Kur­zer Geh­weg

+ Für ein klei­nes Orches­ter : Top Leis­tung

Neu­tral :

~ Ver­schie­de­ne Inter­ak­tio­nen wei­chen vom Film ab.

~ bsp.: Tod des Biests

~ bsp.: Mai­son de lunes wur­de “Irren­haus”

Nega­tiv :

- Sit­ze waren unbe­quem, hier bit­te eine Nach­bes­se­rung

- Ungarisch/​Slawischer Akzent war schwer bis sehr schwer zu ver­ste­hen

- Aus­se­hen von Le Fou, abso­lut nicht wie im Film


Fazit

Die Magie von Dis­ney war zu spü­ren, defi­ni­tiv. Man hat gese­hen, dass jeder ein­zel­ne mit Lie­be und Charm dabei war. Da hier die posi­ti­ven Punk­te in der Mehr­heit sind, ist mei­ne Wer­tung fol­gen­der :

4 von 5 Mickey’s. Ich zie­he nur einen Punkt ab, da vie­le Leu­te sich über den Akzent auf­re­gen und vie­les nicht ver­stan­den. Dafür kön­nen die Schau­spie­ler nichts und ist auch kei­ne Kri­tik son­dern ich muss auch geste­hen : Es gehört eine Men­ge Mut dazu mit dem Akzent auf die Büh­ne zu gehen und das in Hoch­deutsch zu sin­gen bzw. zu per­for­men. Des­halb Dan­ke dafür !

Ich möch­te noch­mal erwäh­nen : Dies ist eine per­sön­li­che Wer­tung. Was mir gut gefällt, heißt noch lan­ge nicht, dass es Dir gefällt. 😉

Ein Besuch wird von mir abso­lut emp­foh­len. Das Preis-/Leis­tungs­ver­hält­nis stimmt auch !

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