Mein ers­tes Mal im mär­chen­haf­tes­tem Frei­zeit­park in den Nie­der­lan­den war ein magi­sches Aben­teu­er. Hier erfährst Du alle Not­wen­dig­kei­ten, die Du bei Dei­nem ers­ten Besuch beach­ten soll­test und ob man zu Coro­na­zei­ten sich in den Park zutrau­en kann oder nicht.

Tagesbesuch mit oder ohne Übernachtung

In die­sem Punkt schei­den sich vie­le Geis­ter. Zum einen sind meh­re­re Aspek­te zu beach­ten, die für oder gegen eine Hotel­über­nach­tung spre­chen. Zum einen die Distanz zum  ande­ren das lie­be Geld und Ver­füg­bar­keit. 

Das Ticket
Es gibt ver­schie­de­ne Tickets die an ver­schie­de­nen Zeit­räu­men gül­tig sind. Auch bis zum 30. August gibt es das Abend­ti­ckets Mond die von 18–22 Uhr gül­tig sind. Ansons­ten star­tet die Preis­ska­la von 38–45 Euro. (Sie­he Bild) Ver­giss das Park­ti­cket für 12,50 Euro nicht. 😉 

Hotels
Es gibt die Mög­lich­keit auch dort zu über­nach­ten. Dabei gibt es drei Hotels die dem Park­kon­zern gehö­ren und ein Urlaubs­pa­ket anbie­ten. Doch nun fragst Du Dich, wel­che Hotels es gibt ? Das beant­wor­te ich Dir ger­ne :

  • Eft­e­ling Hotel
  • Loon­sche Land Hotel (Zim­mer)
  • Feri­en­park Eft­e­ling Loon­sche Land
  • (Feri­en­häu­ser)
  • Feri­en­park Eft­e­ling Bos­ri­jk 

Preis ?
Für eine Nacht und 2 Tage Park­ein­tritt fan­gen die Prei­se bei 320 bei einem Stan­dard­zim­mer bis 650 Euro für eine Suite an. Im Preis inbe­grif­fen ist : 

  • Früh­stück
    Das vari­iert zwi­schen Feri­en­haus und Hotel­zim­mer. Wäh­rend Du bei einem Feri­en­haus eine Früh­stücks­tü­te die an die Tür gehängt wird bestellst, hast Du im Hotel­zim­mer ein Früh­stücks­buf­fet inklu­si­ve. (Zu Coro­na­zei­ten gibt es ein ‚an den Tischbring‘-Service als Buf­fet)

  • Park­ein­tritt + Park­platz
    Du erhältst die Tickets mit einer Gül­tig­keit von Anrei­se bis Abrei­se. ( 1 Nacht — 2 Tage in mei­nem Fall) Ein Shut­tle­bus kommt alle 20–25 Minu­ten zu Dei­nem Hotel und holt Dich auch ab.

  • Bring­ser­vice
    Du kannst shop­pen und die Mit­ar­bei­ter brin­gen es ins Hotel an die Rezep­ti­on.

  • Zim­mer­austat­tung 
    Neben Hand­tü­chern sind auch Dusch- und Sham­poo­sei­fe vor­zu­fin­den. Ein Fön ist eben­falls nutz­bar. Außer­dem kann man deut­sches Fern­se­hen schau­en oder einen Stream im WLAN anschau­en. 

Zwi­schen­rech­nung
Bei 320 Euro haben wir die Ein­tritts­ti­ckets für 90 Euro p.P. Das macht 180. Die rest­li­chen 140 Euro sind für das Hotel Eft­e­ling Loon­sche ange­dacht. Also 70 Euro pro Kopf. Ob die Leis­tung für den Preis auch stimmt, wer­den wir im Ver­lauf des Bei­trags sehen. 

Efteling Loonsche Hotel(zimmer)

Die Fahrt bis nach Kaats­heu­vel war sehr ange­nehm. Zwar darf man nur 100 km/​h in den Nie­der­lan­den fah­ren, doch nach 4 Stun­den kamen wir an. Als wir mit dem Auto ange­kom­men sind, haben wir das Ziel zuerst nicht gefun­den und das Navi führ­te uns wirk­lich komisch her­um. Lei­der fehlt von Schil­dern jede Spur und man muss sich wirk­lich anstren­gen eins der weni­gen Weg­wei­ser zu sich­ten. Die Stra­ße die zu den Hotels führt, ist zu schmal und man muss sich echt mühen beim ent­ge­gen­kom­men­dem Ver­kehr kei­ne Spie­gel abzu­fah­ren. 

Da eigent­lich alles aus­ge­bucht war und spon­tan etwas frei wur­de, beka­men wir wie eigent­lich vor­ge­se­hen kei­ne Post. Im Brief­um­schlag befin­den sich Ein­tritts­ti­ckets, einen Park­schein, Dei­ne Zim­mer­kar­te, die du behal­ten darfst und ein paar Infos. 

Allei­ne, dass wir die Kar­te behal­ten durf­ten, war total klas­se. Wir sind danach auch direkt in den Park gelau­fen. Denn wie wir wis­sen ist Zeit Geld oder ? Mein Tipp : Hol Dir etwas zu trin­ken mit wenn es warm ist. 

Hin­weis : Die Sicher­heits- und Hygie­ne­maß­nah­men des Parks wer­de ich NICHT mehr erwäh­nen. 

Hinweis für Menschen mit Behinderungen

An der Rezep­ti­on erhiel­ten wir durch das Vor­zei­gen des Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses eine Kar­te, die man an sepa­ra­ten Ein­gän­gen der jewei­li­gen Attrak­tio­nen vor­zeigt um unter ver­ein­fach­ten Bedin­gun­gen in die Attraktion(en) ein­zu­stei­gen. Der Unter­schied aller­dings ist, dass hier durch die aktu­el­le Pan­de­mie even­tu­ell ande­re Ein­gän­ge genutzt wer­den müs­sen um eine Kreu­zung zu ver­mei­den. Den Besitz der Kar­te bedeu­tet aber auch, dass Du kei­ne Prio­ri­tät wie im Dis­ney­land Paris hast, son­dern war­test idR genau­so lan­ge wie die regu­lä­re War­te­schlan­ge. Für Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät wird eine Sitz­ge­le­gen­heit ange­bo­ten sowie Roll­stuhl­lif­te usw. Men­schen mit Wahr­neh­mungs- und psy­chi­schen Stö­run­gen wer­den eben­falls in der Regel von der regu­lä­ren War­te­schlan­ge sepa­riert, was Meltdowns/​Panikattacken/​Zusammenbrüche vor­beu­gen kann. Eben­falls sind Assis­tenz­hun­de im Park will­kom­men. Wei­te­re Infos dazu fin­dest Du hier : https://www.efteling.com/de/park/informationen/besucher-mit-behinderung/entdecke-den-freizeitpark

Online kannst Du eben­falls die­se Kar­te aus­fül­len, dru­cken und nut­zen. Alter­na­tiv kannst Du die auch auf Dei­nem Smart­phone vor­zei­gen. Aller­dings wird das geprüft. Nimm also bit­te die nöti­gen Doku­men­te mit. 
Hier geht es zur Kar­te : https://www.efteling.com/de/park/informationen/besucher-mit-behinderung/plane-deinen-besuch/karte-fur-behindertengerechte-einrichtungen-beantragen

Der erste Tag

Auf dem Hotel­park­platz haben wir uns beschlos­sen für 5–10 Minu­ten zum Park zu lau­fen. Es war sehr ange­nehm in einer ruhi­gen Umge­bung zum Park zu spa­zie­ren. Neben dem Haupt­ein­gang gab es auch einen Hotel­ein­gang. Es sind pro­vi­so­ri­sche Con­tai­ner gebaut wor­den, in denen die Mitarbeiter*innen Dein Ticket scan­nen. So fing der Spaß also an…

…doch was macht man eigent­lich im Urlaub ? Genau ! Nichts ! Nada ! Rien ! Wir schlen­der­ten und lie­ßen uns ein­fach trei­ben. Wir waren ganz unvor­ein­ge­nom­men schli­chen uns her­um. Zu bewun­dern gab es eini­ges. Ange­fan­gen von den mit detail­ge­treu­en Lam­pen, Toren, Schlös­sern, Figu­ren und Gebäu­den bis hin zur ver­blüf­fen­den Natur an dem sehr viel Grün blüht. Sobald man rein­kommt kann man ent­we­der nach links Rich­tung Mär­chen­wald (Sprok­jes­bos) oder nach rechts Rich­tung Fata Mor­ga­na. Wir ent­schie­den uns über den Haupt­ein­gang und Haupt­weg in Rich­tung Sym­bo­li­ca zu gehen um einen klei­nen Über­blick zu ver­schaf­fen.

Bild : Sym­bo­li­ca vom Eingang/​Ausgang betrach­tet

Beden­ke, das sind die Attrak­tio­nen die wir in den 2 Tagen gemacht haben. Man­che wur­den dop­pelt oder drei­fach besucht, aber zeit­lich oder chro­no­lo­gisch sind die nicht auf­ge­lis­tet. Eben­falls gibt es kei­nen Rang für die Attrak­tio­nen. Nur eine Emp­feh­lung 😉

Attraktionen

Sym­bo­li­ca :
Fotos zur Attrak­ti­on habe ich kei­ne gemacht, da ich die Regeln des Parks respek­tie­re und den­ke, Du sollst Dich defi­ni­tiv ver­zau­bern las­sen. Der König hat lädt Dich näm­lich ein. Ohne Regeln, ohne Dress­code oder sonst was. Nur eins will ich Dir auf den Weg geben : Wer die Macht der Fan­ta­sie besitzt, sitzt an der Quel­le der Magie. Mei­nes Erach­tens nach eine sehr gelun­ge­ne Attrak­ti­on. Doch es ist kein Wun­der, dass die Attrak­ti­on so vie­le Besucher*innen zum stau­nen bringt. Die Inspi­ra­ti­on fin­dest Du näm­lich in Hong Kong. Genau­er gesagt im Mys­tic Man­or vom Dis­ney­land Hong Kong. Auch das schie­nen­lo­se Wege­sys­tem ist ein Teil der Attrak­ti­on, was Du bei Rata­touille vor­fin­den kannst. 

Vil­la Vol­ta :
Unse­re zwei­te Attrak­ti­on, denn sie wur­de mir “wärms­tens” emp­foh­len. Als ich drin saß, wuss­te ich, was auf mich zutrifft. Wer den Fluch der Kas­san­dra kennt, weiß wovon ich rede. Lan­ge Rede, kur­zer Sinn : Mir war schwin­de­lig und ich ver­tra­ge den Käse ja noch weni­ger als im Euro­pa Park. War­um ? Die Auf­ma­chung ist bes­ser als in Rust und es war alt und doch neu. 😉 

Car­na­val Fes­ti­val : 
It’s a small world ist sicher eben­falls eine Inspi­ra­ti­on gewe­sen. Der Sinn und die Inten­ti­on sind sicher die Glei­chen, aber die Umset­zung und Musik sind ver­schie­den. Wäh­rend ich vie­le Ein­hei­mi­sche das Lied sin­gen hör­te, habe ich das Lied wie­der kom­plett ver­lernt. Liegt dar­an, dass ich die Spra­che nicht beherr­sche. Die Lie­be im Detail war trotz der in die Jah­re gekom­me­nen Gon­del­at­trak­ti­on zu sehen. Ich war begeis­tert und moch­te echt die Bahn. Was mich ver­wun­der­te : Alle Wägen­bü­gel und Kon­takt­stel­len sind nach Aus­stieg des­in­fi­ziert wor­den. Dau­men hoch ! 

Max und Moritz :
Die Fami­li­enach­ter­bahn ist eine zwei­glei­si­ge Ach­ter­bahn, wo gleich­zei­tig die Wägen in ver­schie­de­nen Rich­tun­gen abfah­ren. Die Stre­cke ist kurz, also wer­den zwei Run­den gedreht. In der War­te­schlan­ge siehst Du dann lus­ti­ge Ani­ma­tio­nen am Bahn­hof­ge­bäu­de. Sie mach­te mir eine gro­ße Freu­de und ist defi­ni­tiv für Kin­der geeig­net. 

Droom­v­lucht :
Eins Vor­weg : Mein abso­lu­tes High­light. Hier erken­ne ich abso­lut kei­ne Inspi­ra­tio­nen aus ande­ren Parks, denn das ist m.E. eine ein­zig­ar­ti­ge Attrak­ti­on. Du sitzt in einer Hän­ge­gon­del die sich dre­hen kann. Das Fahr­ge­schäft ist für groß und klein, also nicht schnell. Du wirst von Raum zu Raum gebracht und bestaunst ein Pan­ora­ma einer Welt die sich gewa­schen hat. Tref­fen wirst Du Feen, Elfen, Gno­me und vie­les mehr. Die Klei­nig­kei­ten und die Details ent­deckst Du erst bei wie­der­hol­ten Besu­chen der Attrak­ti­on. Mei­ne abso­lu­te Emp­feh­lung.

Mär­chen­wald :
Ein Must-Do im Eft­e­ling. Wan­dern in präch­tigs­ter Natur mit tol­len Mär­chen­fi­gu­ren. Ganz sim­pel, ganz toll und immer wie­der einen Besuch wert. Mehr brauch ich nicht zu sagen. Man nennt es dort Sprok­jes­bos. 🙂

Spooks­lot :
Wo Licht ist, gibt es auch Schat­ten. So kann man in der ein­zig­ar­ti­gen Geis­ter­burg eine Geschich­te begut­ach­ten für 10 Minu­ten, das echt schau­rig aber schön ist. Vom Stil her zu ver­glei­chen mit Droom­v­lucht und defi­ni­tiv eine gute Alter­na­ti­ve zur regu­lä­ren Geis­ter­bahn. Für jeden gibt es etwas zu ent­de­cken. 🙂

Fata Mor­ga­na :
Bei Pira­ten von Bata­via, Pira­tes of the Car­ri­be­an und auch Fata Mor­ga­na sitzt Du in einem Was­ser­boot. Den­noch muss ich eins geste­hen : Obwohl man das Alter ansieht, ist es wie alle ande­ren Attrak­tio­nen mit klei­nen aber fei­nen Details geschmückt wor­den und auch eine wirk­li­che Rei­se in den nahen Osten bzw. Asi­en. Ich wür­de Dir eben­falls emp­feh­len die­se Attrak­ti­on zu fah­ren. 

Baron 1898 :
Ein Dive Coas­ter der ganz kurz, kna­ckig und rich­tig gut umge­setzt ist. Ein Loo­ping und eine ein­zel­ne Schrau­be erwar­tet Dich. Weni­ger als 30 Sekun­den ist der Fahr­spaß auch schon wie­der vor­bei. Für klei­ne Angst­ha­sen die doch mal was erle­ben wol­len eine gute Ein­ge­wöh­nung. Für Adre­na­lin­jun­kies ist es viel viel viel viel zu kurz. 😉 Ach­tung : Sucht­ge­fahr !

Ande­re Attrak­tio­nen wie Pira­na, Der vlie­gen­de Hol­län­der, Jor­is en de Draak oder Pago­de usw. haben wir aus gesund­heit­li­chen Grün­den nicht besucht. Zum einen mag Mike abso­lut kein Was­ser und allei­ne fah­ren ist doof. Ande­re Attrak­tio­nen haben zu dem Zeit­punkt ein­fach nicht gepasst, da die Hit­ze sehr extrem war. Heißt aber nicht, dass sie schlecht sind. Also pro­bier es aus und berich­te mir, ich freue mich immer auf Mei­nun­gen ande­rer.

Eben­falls haben wir uns aus der aktu­el­len Situa­ti­on gegen einen Besuch ver­schie­de­ner Shows ent­schie­den. Neben der knap­pen Ver­füg­bar­keit hat­ten wir die Zeit etwas ver­ges­sen. 😉




























Parkfood

Als ich unser Aben­teu­er immer mit vie­len wei­te­ren Fotos beglück­te, wur­de ich gefragt, ob ich auch mal was ande­res mache als essen. Nun abge­se­hen vom Stau­nen habe ich auch viel essen kön­nen. Hier eine klei­ne Aus­wahl an Snacks die ich getes­tet habe. 

Toas­ti :
Es gab getoas­te­tes Brot mit Käse/​Schinken oder mit Moz­za­rel­la, Toma­te und Pes­to. Dann gab es auch beleg­te Baguettes. Ein­mal mit Lachs oder Sala­mi. Das Essen war als Snack super. 

Pof­fert­jes :
Mini-Pfann­ku­chen mit Zucker und But­ter. Wer ein Top­ping mit Nutel­la, fri­schen Erd­bee­ren, Kara­mell- oder Erd­beer­sauce hat einen Auf­preis von 0,75 Euro bezahlt. Das war voll­kom­men okay. Auf einem Video habe ich auch ange­fan­gen zu schwär­men beim Essen, denn das ist abso­lut himm­lisch gewe­sen. Eine kla­re 12/​10. 😉 

Soft­eis und Eis­kaf­fee :
Es gab auch Soft­eis mit diver­sen Top­pings. (Scho­ko­la­de, Kara­mell, Erd­bee­re oder mit fro­zen Fan­ta) Dabei habe ich mich für die Kara­mell­ver­si­on ent­schie­den mit Nüs­sen. Ich war im 7. Schle­cker­him­mel. Mein Eis­kaf­fee wur­de frisch mit Soft­eis bestückt der genau­so super lecker war. Defi­ni­tiv einer der bes­ten Kaf­fees die ich je getrun­ken habe. 

Geträn­ke :
Cola, Bier (Jupi­ler, bel­gi­sches Bier) und vie­le wei­te­re Geträn­ke konn­te man über­all kau­fen. Der Preis von 2,95 ist der Glei­che wie im Dis­ney­land (mit Infi­ni­ty-Rabatt). 

Abso­lu­ter Plus­punkt : Du kannst online bestel­len und es direkt abho­len an der The­ke. Der jewei­li­ge QR-Code steht vor dem Restau­rant. Das hat sehr viel Zeit, Stress und Ansteh­ner­ven sowie Geld­beu­tel geschont. Man konn­te näm­lich ein Kom­bi­me­nü kau­fen, das am Schal­ter so nicht ging. Es war ein Erspar­nis bis zu 2 Euro. Am Coun­ter kannst Du über­all mit Kar­te zah­len. Zwar funk­tio­nier­te nicht immer die VISA-Kar­te kon­takt­los, aber das war zu ver­schmer­zen.

Die Übernachtung im Loonsche Hotel (Hotelzimmer)

Ab 15 Uhr kannst Du mit Dei­ner Zim­mer­kar­te in dein Zim­mer gehen. Wir waren im Haupt­ge­bäu­de auf dem vier­ten Stock und haben die­ses Zim­mer vor­ge­fun­den. Auf jedem ein­zel­nen Bett gab es ein klei­nes Hand- und gro­ßes Hand­tuch. In der Dusche gab es eine Body- und Haar­sei­fe die ange­nehm rochen. Man war sehr gut ver­sorgt. Das Zim­mers ist schlicht und mit tol­len höl­zer­nen Akzen­ten gestal­tet. Wer ger­ne Fern­se­her schaut, kann sich freu­en : Alle deut­schen Free-TV-Sen­der sind ver­füg­bar und geben auch den Eltern die Mög­lich­keit ohne schlech­tes Gewis­sen in die Dusche zu gehen.  Der Preis für das Zim­mer ist auf jeden Fall für umge­rech­net 140 Euro gerecht­fer­tigt. 

Abendessen und die Nacht

Bevor es in’s Bett ging, sind wir noch zu Abend essen gegan­gen. Das haben wir Restau­rant “De Proef­tuyn” getan. Das Restau­rant hat­te eine vir­tu­el­le Spei­se­kar­te. Wie auch im Park : Du scannst mit dem Han­dy den QR-Code ein und bestellst Dein Essen. Die Spei­se­kar­te ist in Deutsch ver­füg­bar, aller­dings mit eini­gen Über­set­zungs­feh­lern. Mei­ne Emp­feh­lung : Lies die Kar­te in Nie­der­län­disch oder Eng­lisch. Das Trin­ken und Essen wur­de vor Dei­nem Tisch auf einem Tablett ser­viert. Das gibt den Kellner*innen ohne Mas­ken die Mög­lich­keit Abstand zu hal­ten. Das Essen war sehr hoch­wer­tig und lecker, das kann ich garan­tie­ren. Dabei ist das Preis-/Leis­tungs­ver­hält­nis stim­mig.

Was es bei uns zu essen gab :

Chi­cken­sa­lat
Sup­pe des Tages (Zuc­chi­ni-Sup­pe)
Steak und mit Gemü­se gefüll­ten Kar­tof­feln
Home­ma­de-Ham­bur­ger mit Bacon und Pom­mes

Preis : 65 Euro (inkl. Trink­geld)

Danach ging es ins Bett !
Das Bett war weich, gemüt­lich und wir waren wunsch­los glück­lich. Ich hat­te lan­ge nicht mehr so gut geschla­fen.

Frühstück

Wenn man sein Hotel­zim­mer bucht, reser­viert man auch sein Früh­stück. Wir haben uns für 7:30 ent­schie­den. Man fin­det eine lie­be­voll gestal­te­te Plat­te mit Crois­sants, Brot­schei­ben, Bröt­chen, Joghurt, Käse, Wurst und Marmelade/​Erdnussbutter/​Nutella. Für Kaf­fee oder Lat­te Mac­chia­to oder Tee konn­te man zur The­ke. Aller­dings nur eine Per­son pro Tisch. Am Boden waren Pfei­le beklebt, wie man den Weg gehen muss. Bei uns war es sehr still und ruhig. Wöh­rend dem Essen kam eine net­te Kell­ne­rin mit einem Roll­wa­gen und bedien­te die Gäs­te mit Oran­gen­saft, Erd­beer- und Scho­ko­milch und füll­te die Sachen, die man auf der Plat­te hat­te nach. Auch wur­de uns Ei (in Form von Spie­gel- oder Rühr­ei) mit Bacon ser­viert. Es war rund­um ein wirk­lich lecke­res und reich­hal­ti­ges Früh­stück.  

Fazit

Ein wun­der­schön gepfleg­ter Park mit sehr viel Natur, bei dem wir kei­nen Müll rum­lie­gen gese­hen haben. Ein Park mit Attrak­tio­nen, die sehr detail­liert und lie­be­voll gestal­tet sind. Die Gast­freund­lich­keit der Nie­der­län­der ist groß. Du bist will­kom­men und sie sind sehr freund­lich. In die­sem Punkt kann sich das Dis­ney­land defi­ni­tiv eine gro­ße Schei­be abschnei­den. Eben­falls was das online bestel­len von Essen betrifft. Der Park gibt Dir defi­ni­tiv die Mög­lich­keit Dei­nen All­tag zu ver­ges­sen, Dich auf den Tag zu freu­en und die (Welt-)Sorgen aus­zu­blen­den. Man kann so viel ent­de­cken, so viel machen und das Bes­te : Dein Freund mit der nas­sen Schnau­ze ist will­kom­men. Men­schen mit Begleit­hun­den haben hier defi­ni­tiv eine gute Mög­lich­keit sich dort zurecht zu fin­den. Gene­rell ist der Park per­fekt auf die Inklu­si­on vor­be­rei­tet und hat ein gut gere­gel­tes Sys­tem ent­wi­ckelt, das alle fair behan­delt.  

Mit der freund­li­chen Besat­zung im Park sowie Hotel ist das hier mit Abstand das freund­lichs­te Resort. Auch im Sin­ne der Digi­ta­li­sie­rung ist der Eft­e­ling Park sehr fort­ge­schrit­ten, bei denen sich deut­sche sowie fran­zö­si­sche Parks eine (sehr gro­ße) Schei­be abschnei­den kön­nen. Auch wenn man kein Nie­der­län­disch kann und der/​die Mitarbeiter*in kein Eng­lisch kann, ver­sucht die Per­son ihr aller­bes­tes Dir ent­ge­gen zu kom­men. Das ist sehr löb­lich und ich habe mich wirk­lich will­kom­men gefühlt. 

Das Hotel ins­ge­samt hat sehr viel abge­run­det und hat uns das ersehn­te Gefühl des Urlaubs gege­ben. Dan­ke dafür ! 

Ein Besuch ist das Eft­e­ling auf jeden Fall wert und man soll­te am bes­ten dies mit einem Urlaub in den Nie­der­lan­den ver­bin­den.
Denn hier stimmt wirk­lich die Aus­sa­ge : Wer die Fan­ta­sie besitzt, sitzt an der Quel­le der Magie. Magisch war es wirk­lich, zwar anders aber da. Ich habe gestaunt und mich bis auf die Pro­ble­me mit dem Abstand wohl­ge­fühlt.

Ich wer­de defi­ni­tiv wie­der­kom­men ! ♥ 

Was meinst Du ? Wür­dest Du jetzt ger­ne hin­fah­ren ? Lass es mich wis­sen !

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