Was hat Disney mit Deinen Werten zu tun?
Heute befasse ich mich mit einem Thema, das mir gestern vor die Nase gehauen wurde. Ein Thema wobei es nicht um mein persönliches Problem geht. Es geht um ein Problem, das tiefer greift und in meinen Augen Walt's Legacy ernsthaft vergiftet und auch verschwinden lässt. Mit einer kleinen Hommage an Walter Elias Disney werde ich drauf eingehen.

Wie ich zu Disney kam...
Als kleiner Junge habe ich kaum gesprochen.
Ich war schnell überfordert, oft zu laut, manchmal zu still und vor allem eins: immer auffällig.
In einer Welt, in der alles zu viel war, fühlte ich mich nie „richtig“.
Doch dann kam Cinderella – die VHS, die meine Schwester zu Weihnachten geschenkt bekam.
Zum ersten Mal sah ich eine Figur, die nur Gutes tat und trotzdem schlecht behandelt wurde. Und sie verlor nie den Glauben an die Liebe und ihre Träume. Sie blieb freundlich, geduldig, und schenkte Freundschaft denen, die ihr Gutes wollten.
Das hat mich geprägt. Klein-Ridgley verinnerlichte genau diese Haltung und bis heute spiegeln sich diese Werte in mir.
Wer mir ehrlich, respektvoll und freundlich begegnet, kann sich auf meine Freundschaft verlassen.
Egal wer oder was die Person ist. Punkt.
Ich habe erst mit sechs Jahren zu sprechen begonnen.
Trotz meiner Auffälligkeiten habe ich mich immer wieder durchgekämpft „gerade so“.
Doch tief drin sitzt bis heute die alte Wunde: das Gefühl, nicht zu passen.
Auch jetzt, als Erwachsener.
Und doch halte ich an meinen Werten fest - mehr denn je.
Ich glaube an Nächstenliebe, Zusammenhalt, Kreativität, Qualität und Emotionen.
Ich glaube an die Magie Liebe, Freundschaft und Akzeptanz.
Warum ich das erzähle?
Darauf gehe ich im nächsten Text ein.

Was hat Disney mit Deinen Werten zu tun?
Mit Walt Disney verbinde ich vieles, das ich auch auf meine eigene Kappe schreiben kann.
Er war nicht nur Erfinder von Figuren oder Parks, nein er war jemand mit Visionen und Werten.
Hier möchte ich auf die wichtigsten eingehen, die mich bis heute prägen.
1. Inklusion und Gemeinschaft
Walt glaubte daran, Orte zu schaffen, an denen sich jeder willkommen fühlt. Sein Ziel war es, Erlebnisse zu bieten, die Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe gemeinsam genießen können. Das ist echte Inklusion – lange bevor der Begriff modern wurde.
2. Innovation und Kreativität
Er war ein Pionier. Walt suchte ständig nach neuen Wegen, Geschichten zu erzählen – sei es durch Technicolor, durch bahnbrechende Animation oder durch Audio-Animatronics in den Parks.
Für ihn bedeutete Kreativität: Grenzen verschieben, nicht nur Inhalte schaffen.
3. Empathie und Menschlichkeit
Walt wollte nicht nur unterhalten, sondern berühren. Seine Geschichten sollten Hoffnung geben, das Gute im Menschen zeigen und eine Verbindung schaffen, so von Herz zu Herz.
4. Detailverliebtheit und Qualität
Er war bekannt dafür, kein Detail dem Zufall zu überlassen. Ob im Film oder in seinen Parks, alles sollte bis ins Kleinste durchdacht sein. Für Walt war Qualität kein Extra, sondern eine Haltung.
5. Ständiges Streben nach Verbesserung
Walt war nie „fertig“. Nach jedem Erfolg fragte er: Was kommt als Nächstes? Neue Figuren, neue Konzepte, neue Erlebnisse. Immer weiter. Immer mit Neugier. Immer mit Mut.
Was das mit mir zu tun hat?
Ja, diese Werte sind auch meine.
Natürlich nicht in derselben Dimension. Und sicher nicht fehlerfrei.
Aber ich glaube daran, dass wir Menschen mit Haltung brauchen und nicht mit Perfektion.
Walt hatte auch seine Schattenseiten. Aber er lernte dazu. Er glaubte an das Gute. Und er wollte, dass seine Werke alle Menschen verbinden: Familien, Kinder, Großeltern, Träumer, Denker. Egal woher sie kamen oder wie sie waren.
Und genau deshalb war und ist Disney für mich nicht nur Unterhaltung.
Es war ein Zuhause für Menschen wie mich.
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