Sea Life Speyer

Gestern bin ich im Zuge des Betriebsausflug mit unserer Crew im SeaLife Speyer gewesen. Fische und Meereslebewesen aller Art erwartet Dich. Doch lohnt sich auch der Spaß?

Ankunft und Parken

Wer in Speyer reinfährt, wird überall mit Parking-Schildern begrüßt. Auch ist einem nicht wirklich klar, ob es einen Parkplatz gibt oder nicht. Ich habe mich von den Schildern nicht beirren lassen und bin direkt vor SeaLife gefahren. Siehe da, es gab Parkplätze. 3 Euro ist der Tagespreis für einmal Parken. Wer per App zahlt, sollte noch einmal genau schauen. 

Preise

Eigentlich recht simpel zur aktuellen Pandemielage: Du kannst nur Online reservieren. Das heißt, du bezahlst ab 15+ Jahren (ausgenommen Jahreskarteninhaber und Merlin Jahreskarteninhaber) 14,03 Euro. Kinder von 3 bis 14 Jahre 11,48 und Kinder unter 3 Jahre sind kostenfrei. Zusätzlich kann man sich das „Abenteurer-Paket“ buchen. Inhalt: Ranger-Karten, Aktivitätenbuch, Messlatte und Vergrößerungsglas. 

Findet das Preisleistungs-Verhältnis oder auch Nemo und Dory genannt

Angekommen wird einem direkt klar gemacht: Hier herrscht eine Einbahnstraße. Auf das Desinfizieren der Hände achtete die Mitarbeiterin nicht. Wir sind also alle reingegangen und haben uns wirklich stumpf und plump Fische, Haie, Seesterne, Seeanemonen sowie Krebstiere angeschaut. Die Tiere sind einfach faszinierend, doch das war’s auch. Zwar hat man von der Gestaltung um die Aquarien schön gearbeitet. In den Aquarien wurde lebensnahe Algen und Pflanzen eingesetzt. Im Großen und Ganzen war hier nichts zu bemängeln. An verschiedenen Becken (Streichelbecken sowie Vorführbecken) war halt alles ruhig, da das COVID-19 ein guter Grund ist dies ausfallen zu lassen. Ob dies gerechtfertigt ist, überlasse ich gerne den Besucher*innen. 

Wenn man am Ende angelangt ist, kommt man zum Laden. Der Shop ist typischerweise mit überteuertem Krimskrams vollgestopft, aber das ist ja bei Disney nichts anderes. 😉 

Bedingt durch die COVID-19 Pandemie ist das Restaurant geschlossen. Man kann zwar einen Slush im Shop erwerben und sich den selber abzapfen, allerdings sehe ich hier eine gute Möglichkeit das System auszunutzen. Es ist kein Mitarbeiter weit und breit, so kann man sich sicher mehrmals abzapfen. 

Fazit

Wer hier voller Erwartungen ins Sea Life kommt, muss bedenken, dass das Gebäude und die Aquarien absolut nicht groß ausgestattet sind. Sprich: Innerhalb einer Stunde bist Du schon durch. (Zu Coronazeiten) 


Das soll allerdings nicht heißen, dass das nicht lohnenswert ist reinzuschnuppern. Vor allem Kinder werden auf ihre Kosten kommen. Unsere Meeresbewohner sind einfach total faszinierend anzuschauen und vor allem gibt es auch tolle Aquarien mit Bullaugen, wo Riesenfische ganz dicht an Dir vorbeischwimmen. Es gibt auch einige tolle Sachen zu entdecken für die Kinder. Vor allem die Babyschildkröten haben mich geflashed. 

Was mir persönlich aufstößt ist das (aktuelle) Preis-/Leistungsverhältnis. Ich weiß nicht, was eine Unterhaltungs-, Mitarbeiter- und weitere Nebenkosten so verlangen. Natürlich ist es ein Unternehmen, das wie alle anderen in der Touristik- und Entertainmentbranche überleben möchten. Ich kann tatsächlich nicht sagen, dass es gut ist, aber auch nicht schlecht. Ich bin da im Zweispalt. Im Endeffekt muss das Jede*r für sich entscheiden. 

Ich persönlich kann aber eins sagen: Wer zum ersten Mal reinschaut, wird höchstwahrscheinlich kein zweites Mal vorbeikommen. Weitere Bilder hast Du hier in der Galerie. Übrigens: Warst Du schon in einem Sea Life oder gibt es eine Filiale die einfach das „non plus ultra“ ist? Lass es mich wissen!

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